23. September 2026
Vom Handelsvertreter zur Personal Brand – die Gérard Alsdorf Story (#228)
Gérard Alsdorf ist seit 2002 selbstständiger Handelsvertreter in der Küchenbranche. Er vertritt Hacker Küchen sowie Wagner & Schöner und betreut ein Verkaufsgebiet in Bayern von München bis zum Bodensee und Richtung Garmisch. Zusätzlich ist er mit dem Podcast „Küchenliebe“ sichtbar geworden, gibt sein LinkedIn-Wissen in Workshops weiter und beschäftigt sich intensiv mit praktischen KI-Anwendungen im Vertriebsalltag. Ein konkreter LinkedIn-Link wird im Transkript nicht genannt.
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Vom Handelsvertreter zur Personal Brand – die Gérard Alsdorf Story (#228)
Kann ein Handelsvertreter zur sichtbaren Personal Brand werden, ohne sein eigentliches Kerngeschäft aus den Augen zu verlieren? Gérard Alsdorf zeigt, dass genau das möglich ist.
Seit 2002 arbeitet er selbstständig als Handelsvertreter in der Küchenbranche. In den vergangenen Jahren ist neben seiner klassischen Vertriebsarbeit allerdings etwas Neues entstanden: ein eigener Branchenpodcast, eine wachsende Präsenz auf LinkedIn, erste Trainingsangebote und ein immer größeres persönliches Netzwerk.
In Folge #228 des Handelsvertreter Heroes Podcasts spricht Gérard darüber, wie seine Personal Brand entstanden ist, warum Sichtbarkeit für Handelsvertreter neue Möglichkeiten eröffnet und welche Rolle Podcast, LinkedIn und künstliche Intelligenz dabei spielen.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Podcastfolge
- Sichtbarkeit entsteht durch Kontinuität: Der Aufbau einer Personal Brand war bei Gérard kein einzelnes Projekt, sondern entwickelte sich Schritt für Schritt über Podcast, LinkedIn und persönliche Kontakte.
- Ein Podcast kann Vertrauen aufbauen: Menschen kennen Gérard teilweise bereits, bevor sie ihn persönlich getroffen haben.
- LinkedIn gehört für ihn zur digitalen Identität: Die Plattform ist längst mehr als ein statischer Lebenslauf und kann konkrete Geschäftschancen schaffen.
- Persönliche Inhalte funktionieren besonders gut: Gérards Erfahrung ist, dass Menschen Menschen erleben wollen und authentische Einblicke entsprechend Resonanz erzeugen.
- KI kann den Vertriebsalltag praktisch erleichtern: Gérard nutzt KI unter anderem für Kundenkommunikation und einen eigenen Assistenten zur Angebotserstellung.
- Wissen kann zum zusätzlichen Geschäftsmodell werden: Seine Erfahrungen mit LinkedIn gibt Gérard mittlerweile in Workshops an Vertriebsteams weiter.
Wie wurde Gérard Alsdorf zum selbstständigen Handelsvertreter?
Gérard Alsdorf kommt ursprünglich aus dem Weserbergland und begann seine Laufbahn in der Küchenbranche zunächst im direkten Küchenverkauf.
Nach rund drei Jahren wechselte er in den Außendienst und arbeitete zunächst angestellt für ein Unternehmen, das Küchenarbeitsplatten produzierte.
Der entscheidende Schritt in die Selbstständigkeit folgte 2002. Gérard wechselte als Handelsvertreter zu Häcker Küchen. Sein damaliges Vertriebsgebiet umfasste unter anderem Hannover, Braunschweig, Magdeburg und Schwerin.
2010 zog er nach München und wechselte gleichzeitig sein Vertriebsgebiet. Seitdem betreut er einen Teil Bayerns, von München in Richtung Bodensee und bis in die Region um Garmisch.
Zusätzlich zu Häcker Küchen vertritt er Wagner & Schönherr mit Massivholzprodukten wie Arbeitsplatten, Nischenrückwänden, Regalen und individuell gefertigten Lösungen.
Wie sieht das Kerngeschäft eines Handelsvertreters bei Gérard aus?
Trotz Podcast, LinkedIn und weiterer Projekte ist der klassische Vertrieb weiterhin Gérards Hauptgeschäft.
Zu seinen Aufgaben gehören die Akquise neuer Kunden, die Betreuung bestehender Partner und der Verkauf beziehungsweise die Begleitung von Musterküchen. Teilweise plant er diese Ausstellungen auch selbst und stimmt dafür Details wie Korpushöhen, Farben und Planungsstil mit dem Händler ab.
Genau diese Nähe zum täglichen Vertriebsalltag ist wichtig für seine Personal Brand. Seine Sichtbarkeit entsteht nicht losgelöst von seinem Beruf, sondern basiert auf seiner Arbeit in der Branche.
Wie entstand aus einer Idee der Podcast Küchenliebe?
Der erste große Schritt in Richtung Sichtbarkeit entstand während der Corona-Zeit. Gérard hörte selbst viele Podcasts und stellte fest, dass es ein vergleichbares Format für die Küchenbranche noch nicht gab.
Die Idee war zunächst einfach: Wenn niemand einen solchen Podcast startet, macht er es selbst.
Gemeinsam mit seinem Co-Host Sascha entwickelte er den Podcast Küchenliebe. Die erste Folge erschien am 11. November 2022.
Das Konzept sollte Unterhaltung und Wissen miteinander verbinden. Ursprünglich richtete sich der Podcast vor allem an Endverbraucher, entwickelte sich innerhalb der Branche aber zusätzlich zu einem Informations- und Weiterbildungskanal für Küchenverkäufer.
Die Themen reichen von Küchenplanung über Produkte und Hersteller bis zu praktischen Fragen wie der richtigen Reinigung bestimmter Küchenoberflächen.
Wann wurde aus dem Podcast echte Sichtbarkeit?
Am Anfang reagierten viele Menschen aus der Branche zunächst mit Neugier oder Skepsis. Gérard erinnert sich an Fragen wie: Was ist überhaupt ein Podcast? Braucht man das? Und wie viel Zeit muss man dafür haben?
Mit jeder neuen Episode änderte sich die Wahrnehmung. Küchenliebe erschien regelmäßig und wurde innerhalb der Branche zunehmend bekannter.
Nach den ersten Folgen entwickelte sich auch das Format selbst weiter. Gérard beschreibt, dass es ungefähr zehn bis 15 Folgen gebraucht habe, bis Abläufe, Skripte und Moderation immer sicherer wurden.
Ein weiterer Meilenstein entstand, als erste Industriepartner Interesse an eigenen Werbefolgen zeigten. Damit ließ sich der Podcast erstmals auch monetarisieren.
Später kamen Händler auf Gérard und seinen Co-Host zu und fragten, ob auch mit ihnen Podcastfolgen produziert werden könnten. Daraus entstand ein weiteres Konzept: Händler werden in eigenen Episoden vorgestellt und können diese Inhalte anschließend für ihre regionale Sichtbarkeit und den Vertrauensaufbau nutzen.
Warum kann ein Podcast Vertrauen vor dem ersten persönlichen Treffen schaffen?
Für Gérard ist einer der stärksten Effekte des Podcasts die Nähe, die bereits vor einem persönlichen Kennenlernen entsteht.
Auf Veranstaltungen erlebt er inzwischen, dass Menschen ihn ansprechen und das Gefühl haben, ihn bereits länger zu kennen. Sie haben seine Stimme gehört, seine Art erlebt und über zahlreiche Folgen einen Eindruck von ihm bekommen.
Genau darin liegt ein Unterschied zu einem kurzen Kontakt auf einer Messe. Ein längeres Gespräch im Podcast ermöglicht einen wesentlich tieferen Einblick in Personen und Themen.
Auch Gérards eigenes Netzwerk hat sich dadurch verändert. Gespräche mit Gästen und Branchenpersönlichkeiten schaffen eine persönliche Basis, die nach der Aufnahme bestehen bleibt.
Gérard beschreibt den Podcast deshalb als zusätzlichen Turbo für das, was ihm ohnehin besonders liegt: Menschen treffen, Menschen miteinander verbinden und Netzwerke aufbauen.
Wie bleibt eine Personal Brand glaubwürdig, wenn Handelsvertretungen dahinterstehen?
Eine wichtige Frage bei Gérards Podcast ist die Trennung zwischen persönlicher Sichtbarkeit und der Vermarktung seiner eigenen Vertretungen.
Er macht kein Geheimnis daraus, für welche Hersteller er arbeitet. Gleichzeitig ist Küchenliebe bewusst keine permanente Werbeveranstaltung für seine eigenen Partner.
Stattdessen behandelt der Podcast Themen, die grundsätzlich für die Küchenbranche relevant sind. Dadurch hören nach Gérards Aussage sowohl Möbelhersteller als auch Gerätehersteller und weitere Marktteilnehmer das Format.
Diese möglichst neutrale Positionierung ist für ihn ein wichtiger Bestandteil des Vertrauens, das sich rund um den Podcast entwickelt hat.
Wie wurde LinkedIn zum nächsten Baustein der Personal Brand?
LinkedIn spielte für Gérard zunächst keine große Rolle. Wie viele andere hatte er früher Plattformen wie Xing und LinkedIn eher als digitale Visitenkarte genutzt. Im Profil stand, wer er war und was er machte. Viel mehr passierte dort nicht.
Durch den Kontakt zu Handelsvertreter Heroes und weitere Impulse begann er, sich intensiver mit LinkedIn und Social Selling zu beschäftigen.
Statt nur mitzulesen, veröffentlichte er zunehmend eigene Inhalte, beobachtete deren Wirkung und entwickelte seinen Stil Schritt für Schritt weiter.
Heute betrachtet Gérard LinkedIn als Teil der eigenen digitalen DNA. Wer nach einer Person sucht, soll nicht nur einen Namen und eine Berufsbezeichnung finden, sondern Inhalte, Positionierung und Persönlichkeit erkennen können.
Was hält Handelsvertreter davon ab, bei LinkedIn sichtbar zu werden?
Nach Gérards Erfahrung liegt die größte Hürde häufig nicht in der Technik oder im Zeitaufwand.
Der größte Saboteur sei die eigene Unsicherheit. Viele Menschen hätten Angst davor, sichtbar zu werden oder fragten sich, was andere über ihre Beiträge denken könnten.
Für einen Vertriebsprofi sieht Gérard darin einen Widerspruch. Im persönlichen Vertrieb gehört es schließlich selbstverständlich dazu, selbstbewusst einen neuen Kunden anzusprechen, sich vorzustellen und das eigene Angebot zu präsentieren.
Warum sollte dieselbe Person online plötzlich unsichtbar bleiben?
Sein Ansatz ist deshalb pragmatisch: anfangen, beobachten und lernen. Er beschreibt seinen Weg auf LinkedIn ausdrücklich als Learning by Doing.
Welche LinkedIn-Inhalte funktionieren aus Gérards Erfahrung besonders gut?
Im Laufe der Zeit hat Gérard unterschiedliche Beiträge ausprobiert. Seine Erfahrung: Nicht unbedingt private Inhalte funktionieren am besten, sondern persönliche.
Menschen wollen andere Menschen erleben. Beiträge dürfen deshalb zeigen, wie jemand arbeitet, was ihn beschäftigt und welche Erfahrungen er macht.
Ein Beispiel verbindet Gérards persönliche Sichtbarkeit direkt mit seiner Arbeit als Handelsvertreter.
Häcker Küchen war nach seiner Beschreibung lange Zeit für viele Endkunden eher als Hersteller im Hintergrund aktiv. Inzwischen soll die Marke stärker sichtbar werden. Handelspartner können sich offiziell zur Marke bekennen und erhalten unter anderem entsprechende Materialien für ihren Auftritt.
Gérard nutzt diese Entwicklung für eigene Inhalte. Wenn ein Handelspartner den neuen Markenauftritt übernimmt, führt er mit dem Händler ein Interview und stellt ihn auf LinkedIn vor.
Dabei stehen nicht nur Produkte im Mittelpunkt. Gérard fragt nach dem Lebenslauf des Unternehmers, nach besonderen Arbeitsweisen und nach Dingen, die dieser Händler anders oder besonders gut macht.
Der Händler bekommt damit eine Bühne. Gleichzeitig entstehen für Gérard authentische Inhalte direkt aus seinem Vertriebsalltag.
Kann LinkedIn tatsächlich zu konkreten Verkäufen führen?
Im Podcast berichtet Gérard von einem Beispiel aus seinem eigenen Netzwerk.
Bei einem Anruf bei einem neuen Kunden traf er zufällig auf einen Küchenverkäufer, den er bereits seit vielen Jahren kannte. Dieser hatte seinen Arbeitgeber gewechselt und war über LinkedIn weiterhin auffindbar geblieben.
Ein Kunde suchte gezielt nach diesem Verkäufer, fand über LinkedIn seinen neuen Arbeitsplatz und kaufte anschließend dort eine Küche.
Für Gérard zeigt dieses Beispiel sehr konkret, welchen Wert eine persönliche digitale Sichtbarkeit haben kann. Nicht nur das Unternehmen ist auffindbar. Auch der einzelne Verkäufer kann zu einer eigenen Marke und damit zu einem Grund werden, warum ein Kunde einen bestimmten Anbieter auswählt.
Wie wird aus eigener LinkedIn-Erfahrung ein neues Geschäftsmodell?
Mit wachsender Erfahrung entstand für Gérard ein weiterer Schritt: Er begann, sein Wissen an andere weiterzugeben.
Ein ehemaliger Kollege, der inzwischen Geschäftsführer einer Einkaufskooperation ist, wollte seine Vertriebsmannschaft bei LinkedIn sichtbarer machen. Er fragte Gérard, ob er das Team an das Thema heranführen könne.
Gérard betont selbst, dass er kein ausgebildeter Social Media Manager ist. Seine Stärke liegt vielmehr in der praktischen Erfahrung, die er sich über die vergangenen Jahre aufgebaut hat.
Für den Workshop bereitete er einen Vortrag vor und entwickelte gemeinsam mit der Vertriebsmannschaft die ersten Schritte auf LinkedIn.
Die Teilnehmer wurden anschließend deutlich aktiver und sichtbarer. Laut Gérard führte das wiederum dazu, dass weitere Menschen aus der Branche auf die Aktivitäten aufmerksam wurden und Interesse an ähnlichen Ansätzen zeigten.
Aus dem Aufbau der eigenen Personal Brand entstand damit eine zusätzliche Leistung, für die Gérard heute auch Rechnungen schreibt.
Wie kann KI Handelsvertreter im Tagesgeschäft unterstützen?
Der nächste Entwicklungsbereich für Gérard ist künstliche Intelligenz. Dabei interessiert ihn weniger die technische Infrastruktur als die konkrete Anwendung im Alltag.
Ein frühes Beispiel entstand durch eine Kundenanfrage. Eine Kundin wollte eine furnierte Küche mit einer Echtholzplatte kombinieren. Beide Holzoberflächen sollten optisch möglichst identisch wirken.
Gérard hatte Bedenken, weil sich die beiden Materialien im Laufe der Zeit unterschiedlich verändern können. Er beschrieb die Anfrage und seine Gedanken in ChatGPT und ließ sich mögliche Vorgehensweisen aufzeigen.
Das Ergebnis bestätigte ihn darin, die Kundin offen über die Materialunterschiede und mögliche spätere Veränderungen zu informieren. Dadurch wurde die Erwartungshaltung geklärt und die Kundin konnte die Information entsprechend weitergeben.
Für Gérard lag der Nutzen der KI hier nicht darin, die Kundenbeziehung zu ersetzen. Sie half ihm vielmehr dabei, einen Sachverhalt strukturiert zu bewerten und eine schwierige Kommunikation vorzubereiten.
Wie baut Gérard eigene KI-Assistenten für seine Handelsvertretung?
Inzwischen geht Gérard einen Schritt weiter und nutzt einen selbst eingerichteten Assistenten für die Arbeit mit Wagner & Schönherr.
Das Unternehmen bietet viele individuelle Lösungen. Gérard hat deshalb das Verkaufshandbuch als Wissensbasis hinterlegt und den Assistenten darauf ausgerichtet, ihn bei kleineren Angeboten zu unterstützen.
Das System kann Preise berechnen und stellt nach Gérards Erfahrung teilweise zusätzliche Rückfragen. Beispielsweise kann relevant sein, ob ein Regal stehend oder hängend montiert werden soll und ob entsprechend Füße benötigt werden.
Fehler und fehlende Informationen nutzt Gérard, um das System weiter zu verbessern.
Wichtig ist ihm außerdem, dass nicht nur ein Preis ausgegeben wird. Die Antwort soll erklären, wie dieser Preis zustande kommt und an welchen Stellen im Handbuch die notwendigen Informationen zu finden sind.
Damit wird der KI-Assistent für ihn nicht nur zum Rechenwerkzeug, sondern gleichzeitig zu einer verständlichen Erklärungshilfe.
Welche Rolle spielt Community beim Aufbau einer Personal Brand?
Gérards Entwicklung der vergangenen Jahre ist eng mit neuen Kontakten und dem Austausch innerhalb der Handelsvertreter-Heroes-Community verbunden.
Er beschreibt die Community als ein großes Regal voller Möglichkeiten. Themen wie LinkedIn, künstliche Intelligenz, Social Selling oder persönliche Weiterentwicklung werden dort gemeinsam bearbeitet.
Nicht jede Idee muss umgesetzt werden. Entscheidend ist für Gérard, sich die passenden Impulse herauszunehmen und anschließend tatsächlich etwas daraus zu machen.
Auch gemeinsame Projekte erhöhen die Sichtbarkeit. Im Podcast spricht Gérard beispielsweise über seine Fahrradtour mit David Österreich. Solche Aktivitäten verbinden unterschiedliche Netzwerke miteinander und sorgen dafür, dass beide Personen auch außerhalb ihrer ursprünglichen Zielgruppen wahrgenommen werden.
Personal Branding bedeutet damit für Gérard nicht nur, eigene Beiträge zu veröffentlichen. Beziehungen, Kooperationen und gemeinsame Erlebnisse gehören ebenfalls dazu.
Vom Handelsvertreter zum Moderator, Trainer und sichtbaren Branchenakteur
Die zunehmende Sichtbarkeit führte Gérard inzwischen auch auf größere Bühnen.
Beim ersten Handelsvertreter Heroes Summit in Hamburg stand er gemeinsam mit André Keeve als Moderator auf der Bühne. Für Gérard war es die erste Erfahrung dieser Art.
Die Aufgabe entstand nicht zufällig. Podcast, LinkedIn, persönliche Auftritte und sein Engagement innerhalb der Community hatten über längere Zeit gezeigt, dass er vor Menschen sprechen, Interviews führen und Inhalte vermitteln kann.
Auch daran zeigt sich die Wirkung einer Personal Brand: Sichtbarkeit schafft nicht nur Reichweite. Sie kann dazu führen, dass einem neue Rollen und Aufgaben zugetraut werden.
Fazit: Was Handelsvertreter von Gérard Alsdorf lernen können
Die Geschichte von Gérard Alsdorf zeigt, dass Personal Branding für Handelsvertreter nicht bedeutet, das eigentliche Vertriebsgeschäft durch eine Karriere als Content Creator zu ersetzen.
Seine Sichtbarkeit ist gerade deshalb glaubwürdig, weil sie aus seiner täglichen Arbeit entstanden ist. Er verkauft weiterhin Küchen, betreut Handelspartner und entwickelt sein Vertriebsgebiet. Gleichzeitig nutzt er Podcast und LinkedIn, um sein Wissen, seine Persönlichkeit und sein Netzwerk nach außen sichtbar zu machen.
Aus diesem Weg entstehen inzwischen zusätzliche Möglichkeiten: Hersteller nutzen den Podcast als Plattform, Händler lassen sich in eigenen Folgen vorstellen, Vertriebsteams buchen LinkedIn-Workshops und Gérard übernimmt Moderationsaufgaben.
Auch KI fügt sich in dieses Bild ein. Sie ersetzt nicht den persönlichen Vertrieb, kann aber bei Kommunikation, Angebotserstellung und wiederkehrenden Aufgaben unterstützen.
Für Handelsvertreter liegt darin eine klare Botschaft: Eine Personal Brand entsteht nicht durch einen einzelnen perfekten Beitrag. Sie wächst aus kontinuierlicher Sichtbarkeit, praktischer Erfahrung, einem klaren Netzwerk und der Bereitschaft, neue Werkzeuge auszuprobieren.
Mehr über Gérard Alsdorfs Weg vom Handelsvertreter zur Personal Brand hörst du in Folge #228 des Handelsvertreter Heroes Podcasts.
- Community & Formate: Austausch, Best Practices, KI-Trainings – kostenlos beitreten: www.handelsvertreter-heroes.de/mitglied-werden
- HVH Flow: Der KI-gestützte Vertriebsstandard für Handelsvertretungen – Infos auf hvh-flow.de
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Handelsvertreter Heroes – Digital Talk: Praxis, Tools & Strategien für Handels- und Industrievertretungen.
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