14. Juli 2026

„Hätte ich doch“ gibt es nicht – die außergewöhnliche Reise von Juergen Brunner (#218)

Juergen Brunner ist kein typischer Handelsvertreter. Sein Lebensweg führt vom ambitionierten Fußballer über die Bundeswehr, das Auswärtige Amt, die Schweiz und Frankreich bis nach Süditalien. Dazwischen: Sportgeschäft, Recycling-Projekte mit Nespresso, Metallindustrie und schließlich der Aufbau einer erfolgreichen Handelsagentur für Jagd-, Reit- und Outdoor-Produkte.

In dieser Folge spricht Jürgen offen über seine außergewöhnliche Lebensreise, warum er Veränderungen nie gefürchtet hat, weshalb "Hätte ich doch" für ihn kein Satz ist und wie man mit Mut, Offenheit und den richtigen Menschen an seiner Seite immer wieder neue Wege einschlagen kann.

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„Hätte ich doch“ gibt es nicht – die außergewöhnliche Reise von Juergen Brunner (#218)

📌 Die 5 wichtigsten Learnings aus der Folge

  • Veränderung ist oft der Beginn von etwas Größerem. Jürgen Brunner zeigt, dass unerwartete Wendungen neue Chancen eröffnen können.
  • „Hätte ich doch“ ist kein Erfolgsrezept. Wer Entscheidungen trifft und ins Handeln kommt, entwickelt sich persönlich und unternehmerisch weiter.
  • Netzwerke entstehen durch Offenheit. Viele der wichtigsten Karriereschritte ergaben sich aus Begegnungen und dem Mut, neue Wege zu gehen.
  • Internationale Erfahrungen erweitern den Blick. Unterschiedliche Kulturen und Branchen haben Jürgens unternehmerisches Denken nachhaltig geprägt.
  • Erfolg entsteht nicht durch einen perfekten Plan – sondern durch die Bereitschaft, Chancen zu erkennen und konsequent zu nutzen.

Vom Fußballplatz in die Unternehmerwelt

Eigentlich sollte Jürgens Weg ganz anders verlaufen.

Seine große Leidenschaft war der Fußball.

Doch eine schwere Blutvergiftung machte diesen Traum plötzlich unmöglich.

Für viele wäre das das Ende gewesen.

Für Jürgen war es der Beginn eines völlig neuen Lebenswegs.

„Hätte ich doch – diesen Satz gibt es bei mir nicht.“

Statt zurückzublicken, richtete er seinen Fokus immer nach vorne.

Genau diese Einstellung zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Podcastfolge.

Warum Veränderungen keine Bedrohung sein müssen

Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr führte ihn sein Weg über das Auswärtige Amt, in die Schweiz, nach Frankreich und schließlich nach Süditalien.

Immer wieder stellte er sich neuen Herausforderungen.

Nicht, weil alles perfekt geplant war.

Sondern weil er bereit war, Chancen anzunehmen.

Ob Sportgeschäft, Metallindustrie oder internationale Projekte – jede Station brachte neue Erfahrungen und neue Kontakte.

Und genau daraus entstanden immer wieder neue Möglichkeiten.

Aus einem Problem wurde ein Geschäftsmodell

Ein besonders spannender Abschnitt der Folge dreht sich um das Thema Recycling.

Gemeinsam mit Nespresso entwickelte Jürgen Lösungen für die Wiederverwertung von Aluminium-Kaffeekapseln.

Was zunächst wie ein Umweltprojekt klingt, wurde zu einer unternehmerischen Chance.

Die Erkenntnis:

Nicht jedes Problem ist ein Hindernis.

Oft steckt darin bereits die nächste Geschäftsidee.

Der Einstieg in den Reit- und Jagdsport

Dass Jürgen heute eine Handelsagentur für Jagd-, Reit-, Outdoor- und Hundesportprodukte führt, war keineswegs geplant.

Der Einstieg entstand durch Zufälle.

Vor allem aber durch Menschen, die ihm vertrauten und Türen öffneten.

Aus ersten Kontakten entwickelten sich langfristige Partnerschaften.

Heute betreut er renommierte Marken und arbeitet unter anderem mit der Spanischen Hofreitschule zusammen.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig Beziehungen im Vertrieb wirklich sind.

Vertrieb lebt von Menschen – nicht nur von Produkten

Im Gespräch wird deutlich:

Produkte sind austauschbar.

Vertrauen nicht.

Langfristige Kundenbeziehungen entstehen durch Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und echtes Interesse am Gegenüber.

Gerade in spezialisierten Branchen wie dem Jagd- oder Reitsport spielen persönliche Beziehungen eine entscheidende Rolle.

Nicht der lauteste Verkäufer gewinnt.

Sondern derjenige, der dauerhaft Vertrauen aufbaut.

Mut schlägt Perfektion

Ein zentrales Learning dieser Folge:

Viele Menschen warten zu lange.

Auf den perfekten Zeitpunkt.

Auf vollständige Sicherheit.

Auf den richtigen Moment.

Jürgen hat stattdessen immer gehandelt.

Natürlich gab es Risiken.

Natürlich lief nicht alles nach Plan.

Doch jede Entscheidung brachte ihn weiter.

„Einfach machen ist meistens besser als später bereuen.“

Diese Haltung hat ihn über Jahrzehnte begleitet.

Neue Chancen hören nie auf

Auch heute denkt Jürgen nicht ans Aufhören.

Ganz im Gegenteil.

Aktuell sucht er gezielt neue Partner für eine dritte Produktsparte und entwickelt sein Unternehmen weiter.

Stillstand kommt für ihn nicht infrage.

Genauso wenig wie persönliche Ziele.

Auf seiner Bucket List steht unter anderem eine Fahrradtour bis zum Nordkap.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass Neugier und Bewegung für ihn untrennbar zusammengehören.

Fazit: Erfolg beginnt dort, wo Komfort endet

Diese Podcastfolge macht deutlich:

Karriere verläuft selten geradlinig.

Entscheidend ist nicht, ob Rückschläge kommen.

Entscheidend ist, wie man darauf reagiert.

Jürgen Brunner zeigt eindrucksvoll, dass Offenheit, Mut und die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen, oft die größten Erfolgsfaktoren sind.

Wer aufhört, sich von Unsicherheit bremsen zu lassen, entdeckt Chancen, die andere niemals sehen.

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